Warum Amazon.com wichtiger ist als Google, eBay, Facebook und iTunes. So überschreibt Andreas Göldi einen Blogeintrag. Ein Lesenswerter Artikel über die Innovationsfreude und Weiterentwicklung der ehemaligen Onlinebuchhandlung.
Die Seite ist zwar auf schwedisch, aber es ist einfach möglich den Hund zum eigenen Beat zu animieren, diesen anzuhören und auch per mail zu versenden.
Der Spiegel öffnet sein komplettes Archiv der Spiegel Ausgaben ab 1947 kostenlos für alle und bietet gleichzeitig zusammen mit dem Bertelsmann Lexikon und Wikipedia unter wissen.spiegel.de somit eine Umfangreiche Recherchedatenbank für die Internetuser. Die Kooperation der drei klingt interessant, eröffnet sich doch die Möglichkeit ein Thema aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und mit den Redaktionellen Inhalten des Spiegels zu vergleichen. Eine gute Sache, gerade wenn es um die Recherche und Qualität der Veröffentlichungen geht.
Ein neuer Aspekt kommt dann noch im April hinzu, denn der Brockhaus wird sein Angebot ebenfalls komplett Online der Öffentlichkeit frei zur Verfügung stellen. Eine gute Sache, denn eine neue Online verfügbare Quelle trägt sicher dazu bei die Qualität noch weiter zu erhöhen. Auch oder gerade weil eine Interaktion mit dem User bei Brockhaus Online bisher nicht geplant ist. Und ich freue mich schon auf die sicher zunehmenden Vergleiche von Wikipedia mit dem Brockhaus.
amazon entwickelt sich immer mehr zum Dienstleister rund um den Verkauf. Neben der Aufnahme von Drittanbietern auf den eigenen Marktplatz, der Integration von Produkt Anzeigen auf der Produkt Ansicht sowie dem Hosten von Webseiten bietet amazon jetzt auch Serviceleistungen rund um die Logistik an: Das lagern und versenden von Produkten inklusive der Kundenbetreuung. Zunächst nur für Anbieter die ihre Produkte über den eigenen Marktplatz verkaufen, die Öffnung für alle Händler ist vorgesehen - und im amerikanischen Markt auch schon praktiziert.
Ein zusätzlicher Vorteil für Händler die am Fulfillment Programm teilnehmen ist es, dass die amazon Versandflatrate “Prime“auch für Ihre Produkte gilt.
converse bietet auf seiner Seite ein nettes Features an: Designe Deinen eigenen Schuh. Aus verschiedenen Modellen und Farben kann das eigene Schuh Design ausgewählt werden. Kosten tut der Spaß 69 US-Dollar - und damit 20 mehr als ein normaler Schuh - und es braucht zwei bis vier Wochen bis der Schuh geliefert wird.
Für den individuellen Schuh absolut vertretbar. Aber leider U.S. Shipping Only
amazon experimentiert neben der Integration von Drittanbietern und Werbung in den eigenen Produkt Katalog seit März 2006 auch mit den amazon Web Services. Put Your Data Center Down” heist es schon und von der Eisenbahn des Netzes ist die Rede. Können doch Startups wie Privatpersonen bei amazon aws Webspace, Server und Datenbanken - je nach Traffic buchen, skalieren und nach Nutzung zahlen. Und wie bei der der Eisenbahn kommt es trotz eingeführter SLAs nach zwei Jahren zu den ersten Verspätungen oder besser Ausfällen des Services.
Wie Marcel schreibt baut sich amazon dieser Tage - trotz des Ausfalls - neben dem Marktanteil auch Vertrauen der Nutzer auf. Die Stabilität des Systems können Nachzügler nicht so schnell nachweisen wie das eventuelle Aufbauen der Datencenter.
Eine Anleitung zur Nutzung des amazons Webservices findet ihr hier:
Gimahhot, die sich selbst als “weltweit erste Produktbörse für originalverpackte Neuware, bei der alle Auktionen eines Produkts in nur einem einzigen Verkaufsfenster zusammengefasst werden“, bezeichnen haben einen Infofilm veröffentlicht, der zeigen soll wie Gimahhot eigentlich funktioniert.
Ich sage Ja! Immerhin gaben in einer Umfrage von Forrester Reasearch 52 % der Befragten die Online Kaufen an, dass sie bei amazon ihre Produkte suchen - aber nicht unbedingt bei amazon oder den integrierten Drittanbietern kaufen. Um diesen Traffic zu monetarisieren, hat amazon es schon Dritten ermöglicht, selbst auf der Homepage Banner Werbung zu schalten
sowie auf der Suchergebnisseite Sponsored Links anzuzeigen.
Bei Techchrunch bin ich auf den nächsten Schritt, die amazon Product Ads gestoßen. Als Context Anzeigen auf CPC-Basis werden diese direkt auf der Produkt Ansicht eingebunden - und mit amazon und weiteren Wettbewerbern verglichen. Alles was der Shop dazu tun muss, ist eine Produkt Daten hochzuladen, und die Product Ads werden geschaltet. Im Gegensatz zur Integration der Artikel im Marktplatz verlässt der Kunde die amazon Seite - und kann dort weitere Artikel kaufen.
Angezeigt werden dabei neben dem Online Shop auch der Preis. Für mich ein weiterer Schritt in Richtung Produktsuchmaschine und Preisvergleich. Denn nun können die Kunden die Produkte der Drittanbieter mit den Neu- und Gebrauchtwaren auf dem Marktplatz vergleichen. Eine gute Startseite fürs Online Shopping.