Den Online Shop von H&M gibt es jetzt knapp zwei Jahre . Zusammen mit den vier Katalogen pro Jahr hat sich H&M zu einem kompletten Multichannel Anbieter gewandet.
Mit Hilfe des Newsletters versucht H&M die Online Kunden mit Sonderaktionen auch in die H&M Filialen zu locken. Zu diesem Zweck hängt H&M an einige Newsletter spezielle Angebote mit an. Mal sind es zwei für eins Aktionen oder ein Artikel zum Sonderpreis.
Durch die unregelmäßigkeit der Aktionen bleiben die Angebote für die Kunden etwas besonderes. So nutzt H&M meiner Meinung nach den Online Kanal sehr gut, um die Kunden auch in die Filialen zu locken. Solche speziellen Angebote habe ich bspw. von Esprit, Tom Tailor oder s.Oliver noch nicht gesegen. die drei genannten haben es natürlich auch schwerer vom Online Kanal spezielle Angebote für die Filialen in die Newsletter einzubauen. Schließlich muss der Kunde dann das Sonderangebot auch beim Grosshandel wie Kaufhof, Karstadt etc. einlösen können.
Auf der anderen Seite sind die Modeunternehmen deutlich besser darin, aus den eigenen Filialen auf den Online Shop und das damit größere Angebot an den jeweiligen Markenartikeln hinzuweisen. An dieser Stelle hat H&M noch Nachholbedarf.
2005 wurde Kartenhaus vom amerikanischen Anbieter ticketmasterübernommen. Mir ist jetzt aufgefallen, dass die amerikanischen Gepflogenheiten der neuen Mutter jetzt auch in den Kartenhaus Bestellprozess Einzug gehalten haben.
Keine Lieferung an eine abweichende Lieferadresse
So ist bei Ticketmaster eine Lieferung an eine abweichende Lieferadresse nicht mehr möglich. Vielmehr behält sich Ticketmaster vor, die Bestellung komplett zu stornieren wenn die Rechnungsadresse (die ja auch die Lieferadresse ist) nicht mit der des Bankkontos oder der Kreditkarte übereinstimmt.
Ob es wirklich so kommt hab ich nicht ausprobiert. Das Risiko keine Tickets der Bestellung zu erhalten war mir dann doch zu groß.
Wie machen es die anderen?
Anders als ticketmaster macht es hier die Konkurrenz von Eventim. Hier kann auch bei abweichender Lieferadresse ganz einfach mit Kreditkarte und Lastschrift gezahlt werden. egal ob die Anschriften jetzt übereinstimmen oder nicht.
Ticketmaster hat aber einen Vorteil. Die Abholung in der Hamburger Kartenhaus Filiale. Es fallen dabei keine Versandkosten an.
Die Leuchtreklame von McDonalds am Piccadelli Circus in London geht um die Welt.Wie das geht? McDonalds zeigt auf der LCD Leinwand verschiedene Motive wie beispielsweise einen Regenschirm oder springenden Fußball, Sprechblasen oder einen schwingenden Hammer. Mit der LCD Leinwand animiert McDonalds die Touristen die Leuchtreklame mit in die Bilder einzubeziehen und mit den verschiedenen Motiven zu spielen. So wird er neben dem McDonalds Logo Teil der Leuchtreklame am Piccadelli Circus.
In Schweden gibt es jetzt mit iloveikea eine Website, auf der Kunden ihre gebrauchten IKEA Möbel anbieten können. Kunden können einfach nach Region oder Stadt sichern um die IKEA Möbel im näheren Umkreis zu finden.
Auch Einschränkungen der Suche nach den typischen IKEA Kategorien wie Bad, Küche, Schlafzimmer oder Arbeitszimmer sind möglich. Die Produktbeschreibungen sind kurz gehalten: Name, Bild, Preis und Kontaktdaten. Alles weitere kann ja eh jeder im IKEA Katalog oder direkt bei IKEA auf der Website nachlesen.
Nach Angaben von iloveikea werden allein in Schweden monatlich über 20.000 Kleinanzeigen aufgegeben in denen IKEA Produkte angepriesen werden. Diese sollen mit Hilfe der neuen Plattform von der Zeitung ins Internet gebracht werden. Dabei sind die Inserate derzeit noch kostenlos – ab dem 1. August wird eine Einstellgebühr verlangt.
Ich wusste gar nicht, dass es so einen großen Markt für IKEA Produkte gibt. Bisher war ich immer froh die Möbel einmal Zusammen zubauen. Nach einem Umzug sieht dann doch schon alles schief und krumm aus. Aber vielleicht sind da die Schweden sorgfältiger.
An eine internationale Expansion ist auch gedacht – das Angebot soll auch auf weitere Länder ausgeweitet werden. Zumindest überall dort, wo IKEA bereits vertreten ist macht es ja durchaus Sinn.
Für die Promotion des Mobile Handys i8910hd hat Samsung den folgenden Clip gedreht. In einem Take abgedreht, ohne Post Prodiuction oder Special Effekts wird das i8910 HD Handy im einsatz gezeigt. Bis es plötzlich mitten im Clip verschwindet - und dann genauso plötzlich wieder auftaucht.
amazon bietet seit ein paar Wochen auch MP3s in Deutschland zum DRM freien Download an. Dabei bietet amazon als erster online Musikdienst einen echten Preisvorteil an für die digital gekaufte Musik gegenüber der Physischen Musik an. Der günstigste Song kostet 77 Cent, die Top 2000 Alben werden für 4,89 angeboten. Mit diesen Preisen ist amazon der Aldi unter den deutschen Download Diensten.
Der Kaufprozess selbst bietet vor allem für Alben noch deutliches Verbesserungspotential. Zwar können die bei amazon gekauften Songs grundsätzlich auf allen Plattformen abgespielt werden – das Herunterladen von Alben funktioniert aber nur mit dem eigenen amazon mp3 Downloader. Ein Problem, wenn der Browser diesen nicht erkennt und im Bestellprozess immer wieder darauf drängt sich trotz des geöffneten Programms sich doch den amazon mp3 downloader herunterzuladen und zu installieren. Der Button zur Aktivierung im Browser ist zu klein und zu leicht zu übersehen.
In der Preisgestaltung zeigt sich amazon flexibel und hat sicherlich im Preis oft die Nase vorn. Wie es amazon schon bei den Technik Preisen gezeigt hat werden die Preise sicherlich das ein oder andere mal geändert. Nachdem jetzt das einfach zu merkende Preismodell von itunes aufgehoben ist, könnte die Zeit für eine Preissuchmaschine nur für Online Musik sein.
Fazit:
amazon hat derzeit im sowhl im Preis als auch in der Download Geschwindigkeit die Nase vorn. itunes besticht dagegen weiter mit der sehr einfachen Bedienbarkeit und Verzahnung von Shop, Mediaplayer und dem iPod.
Das Online Planungssystem für WerbefilmeSpotbox möchte mittelständischen Unternehmen und Agenturen einen einfachen und kostengünstigen Weg zur eigenen Werbefilm Produktion ermöglichen.
So können die Kunden direkt auf der Website in den jeweiligen Portfolio von Produzenten und Regisseuren stöbern und sich so von den bisher realisierten Werbefilmen inspirieren zu lassen. Auf Basis eines ausgewählten Films und weiterer ausgewählter Features erfolgt dann mit Hilfe des Angebotsrechners eine detaillierte Kostenschätzung.Dazu Gründer Philipp Hoppe:
„Dank dieses einmaligen Systems steht schnell fest, ob Idee und Budget zueinander passen und wer die richtigen Partner für die eigene Produktion sein könnten.“
Ein weiteres Feature von Spotbox ist die Möglichkeit, den passenden Filmemacher gleich mit zu buchen und die gesamte Produktionsplanung und Abwicklung über Spotbox abwickeln zu lassen.
Dabei tritt Spotbox selbst nicht als Produzent der Werbefilme auf – vielmehr vermittelt die Plattform Angebot und Nachfrage nach den einzelnen Gewerke der Werbefilmproduktion. Die administrativen Aufgaben kann Spotbox auf Wunsch für freiberufliche Teams übermehmen.
Weitere Informationen im spotbox Blog
Der Hamburger Videodienst Cavi.TV will Video Shopping zum Durchbruch verhelfen. So sollen Kunden in Zukunft mit der integrierten Cavi.TV Lösung direkt aus Videos heraus einkaufen können. Die ersten Beispiele gibt es jetzt bei MyVideo zu sehen, wo aus Musikvideos heraus Fanartikel zu einem Warenkorb zusammen gestellt werden. Der eigentliche Bestellprozess findet dann noch in externen Shop von Cavi statt.
Darauf, auch den Bestellprozess direkt im Video abzubilden hat Cavi.tv bisher bewusst verzichtet:
“Wir können bereits heute den Checkout ins Video integrieren, machen das aber wegen des Vertrauens der Kunden noch nicht.“
Meiner Meinung macht das hochgradig Sinn. Ich kann mir kaum vorstellen, dass heute ein User eine Daten inkl. Kreditkarte oder auch nur den Benutzername und des Passwort in einem Video Widget eingibt, wenn er nicht sicher sein kann wohin die Daten gehen. Gerade im Bereich der Kundendaten und des Seitenübergreifenden Einkaufens stehen die bei ebay und beim Internet Banking gemachten Phising Erfahrungen der Verbraucher entgegen.
Gerade und trotz des Vertrauens in Seiten wie MyVideo – hier kann dennoch immer jeder User beliebige Videos einstellen und auf verschiedenen Seiten einbinden. Ob dann hinter dem Shopping Angebot wirklich der angenommene Anbieter steht schwer herauszubekommen. Nicht umsonst muss man sich auch bei amazon für den Bestellprozess jedes mal beim Gang zu Kasse wieder erneut einloggen.
Was vorstellbar ist, ist eine Kombination aus Widget, Bestellung und einer Reichweiten starke Seite. Wer sich bereits bei MyVideo, Facebook & Co angemeldet hat könnte diese Daten noch um Kreditkarte anreichern und dann direkt über diese Plattformen aus den Widgets heraus einkaufen - ob es nun ein Video oder andere Applikation ist - heraus dezentral zu bestellen. Abgerechnet wird dann über die Seite, was es für den Kunden einfacher macht das Vertrauen aufzubauen.
Wie sich auch in Zukunft das in Video shoppig durchsetzt: Für den Kunden muss es klar sein, um welchen Anbieter es sich handelt, bei dem ich dann bestelle. Wenn Cavi.tv beides sein möchte – Lösungsanbieter und Shop so muss es den Hamburgern gelingen auf zwei Seiten vertrauen bei den Kunden aufzubauen.
Schon im Januar hat Yahoo eine Studie veröffentlicht, die den Einfluss des Internets auf die Entscheidungsfindung untersucht.
Online Shopper sind zu Beginn der Suche noch auf den Artikel fixiert - und nicht so sehr auf Marken. Immerhin drei viertel der Befragten gaben an, das sie am Beginn des Kaufprozesses keine Vorstellung davon haben von welchem Hersteller der Artikel sein sollte.
Dies ist sicherlich der Grund, warum die Shopping Portale ebay, Quelle, Otto bei der Nutzung der Online Shops unangefochten an der Spitze stehen.
Mit Esprit und H&M befinden sich überhaupt nur zwei Fashion Labels in den Top Ten der genutzten Online Shops.
Gerade im Hinblick auf die Recherche ist im Bereich der Suchmaschinenoptiemirung noch ein grosses Potentiale für die Online Shops der Fashionlabels vorhanden - um so den Kunden möglichst früh im Entscheidungsprozess zu erreichen.
Zum Download der Yahoo Studie - kostenlose Registrierung nötig.
Frei nach dem Vorbild von The Yes Man die im November 2008 die eine koopierte Ausgabe der New York Times unter dem Motto “All the News We Hope to Print” mit einer Auflage von 1.2 Millionen unters Volk brachte, hat nun Attac die Wochenzeitung Zeitkopiert. In mehr als 90 Städten hat Attac am Samstag 150.000 gefälschte Ausgaben der Wochenzeitung “Die Zeit” verteilt. Für noch mehr Aufmerksamkeit dürfte die heutige Sonderbeilage in der taz gesorgt haben.
Neben der Printausgabe hat Attac auch noch den Online Auftritt kopiert. Alle Berichte können auch unter www.die-zeit.net gelesen werden. Und was sagt Zeit Chefredakteut Giovannie di Loroenzio dazu:
“Fälschungen der ZEIT können wir natürlich nicht gutheißen, zumal nicht in dieser hohen Qualität. Am meisten staune ich aber über den großen Aufwand, den man sich hier geleistet hat. Schön, dass es wenigstens Attac in der Krise noch gut geht.”
Neben der heutigen Ausgabe der taz, die in Berlin reuchlich vorhanden war, können Rest Exemplare noch direkt für 2€ bestellt werden. Oder das PDF wird hier heruntergelanden.
Für alle interssierten: Hier noch der PDF Download der NYT von The Yes Man beim Spiegel.