Google Trusted Stores

Google greift jetzt auch bei den Shop Bewertungen mit an. Das neue Produkt heißt Google Trusted Stores und soll den Nutzern einen Überblick geben, wie gut die bewerteten Shops liefern was Schnelligkeit und Pünktlichkeit angeht. Das sind auch die bisher einzigen Kriterien nach denen Google die Shops bewerten möchte.

Trusted Stores Shop Integration

Zudem soll es noch einen Kundenschutz von Google geben der die Shop Kunden vor einem Ausfall von bis zu 1000 US Dollar schützen soll. Wie bei dem deutschen Trusted Shops kann der Schutz nach der Bestellung angefordert werden. Für Google ist sowohl die Shopbewertung als auch der Kundenschutz interessant – bekommt das Unternehmen doch so interessante Daten was die Nutzer kaufen etc. frei Haus und kann so die Suche noch weiter nach Interessen individualisieren.
Und so funktioniert das Programm:


YouTube Direkt

Bewerben für das Google Truested Stores Programm kann sich jeder Händler, ob und was der Google Kundenschutz kosteten soll ist noch nicht bekannt. Ob und wie das Trusted Stores Programm dann einen Einfluss auf die Suchergebnisse hat wird die zeit zeigen. Wenn ja, dann wird das Teilen von Kundendaten fast Pflicht für die Shopbetreiber.

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Schnelle Mode als Erfolgsrezept im Textileinzelhandel

Schnelle Mode als Erfolgsrezept im Textileinzelhandel lautet ein Artikel in der McKinsey Publikation akzente aus dem Januar 2009. In dem Artikel begründen Achim Berg, Jörn Küpper und Manuela Stoll den Siegeszug von vertikalen Modeunternehmen wie H&M oder Zara im klassischem Textileinzelhandel durch Fast Fashion. Aktuell haben auch Modeunternehmen die im Grosshandel grossgeworden sind wie besipielsweise Esprit, Hugo Boss oder Puma der schnellen Mode verschrieben. Sie alle setzen auf eigene Geschäfte um neben dem Grosshandel auch von den schnellen Trends zu profitieren. Denn, so heisst es im Artikel, steigt der durchschnittliche Besuch in den Fast Fashion Läden um bis zu 400% auf 20 Besuche innerhalb eines Jahres.

Wie der ecommerce von Fast Fashion profiert

Im Ecommerce haben reine Internet Händler wie Asos.com die auch selbst produzieren oder auch Händler wie Planet-Sports oder Frontline ihren eigenen Weg gefunden und tauschen das Sortiment schnell aus um so immer die aktuellen Trends zu bedienen. Aber auch die großen Modemarken wie Esprit, Puma oder s.Oliver bieten im Intenet die jeweils größte und aktuellste Auswahl.

Herausforderungen für Otto, Quelle und Co

Für den klassischen Katalog Versand ergeben sich aus dieser Entwicklung grundlegende Probleme:
Die im (Haupt)Katalog angegebenen Preise und Artikel haben eine Gültigkeit von einem Jahr und einer Vorlaufzeiut von sechs Monate. Hier müssen Otto, Quelle, Neckermann und Co. auf neue Konzepte setzen wie beispielsweise der Fast Fashion Angebote von Esprit oder s.Oliver direkt in den Online Shop mit Vertriebspartnerschaftem. Für den Katalog bleibt da nur die Alternative auf spezielle Monats- oder Spezialkataloge zu setzen. Hier können sicherlich auch die schnell drehenden Artikel präsentiert werden. Nur so können die Konsumfreudigen und Modebewussten Fashion Victims sowohl im Internet als auch im Katalog erreicht werden.

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Die Zukunft des Online Shoppings?

Ist das die Zukunft des Onlines Shoppings? Die amerikanische Agentur Zugara zeigt in einem Beispielfilm wie Home Shoppig via Webcam und Augmented Reality in der Zukunft funktionieren könnte.


YouTube Direkt

Kunden können sich einfach vor die Webcam stellen und dann im Shop Produkte auswählen und auf dem Bildschirm gleich sehen wie es einem die neuen Klamotten stehen. Per Screenshot soll das neue Outfit dann auch gleich bei Facebook gepostet werden können, damit die die Freunde ihren Senf dazu geben können.

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Secondhand Markt für Ikea Produkte

In Schweden gibt es jetzt mit iloveikea eine Website, auf der Kunden ihre gebrauchten IKEA Möbel anbieten können. Kunden können einfach nach Region oder Stadt sichern um die IKEA Möbel im näheren Umkreis zu finden.

Auch Einschränkungen der Suche nach den typischen IKEA Kategorien wie Bad, Küche, Schlafzimmer oder Arbeitszimmer sind möglich. Die Produktbeschreibungen sind kurz gehalten: Name, Bild, Preis und Kontaktdaten. Alles weitere kann ja eh jeder im IKEA Katalog oder direkt bei IKEA auf der Website nachlesen.

Nach Angaben von iloveikea werden allein in Schweden monatlich über 20.000 Kleinanzeigen aufgegeben in denen IKEA Produkte angepriesen werden. Diese sollen mit Hilfe der neuen Plattform von der Zeitung ins Internet gebracht werden. Dabei sind die Inserate derzeit noch kostenlos – ab dem 1. August wird eine Einstellgebühr verlangt.

Ich wusste gar nicht, dass es so einen großen Markt für IKEA Produkte gibt. Bisher war ich immer froh die Möbel einmal Zusammen zubauen. Nach einem Umzug sieht dann doch schon alles schief und krumm aus. Aber vielleicht sind da die Schweden sorgfältiger.

An eine internationale Expansion ist auch gedacht – das Angebot soll auch auf weitere Länder ausgeweitet werden. Zumindest überall dort, wo IKEA bereits vertreten ist macht es ja durchaus Sinn.

Via.

amazon greift itunes an

amazon bietet seit ein paar Wochen auch MP3s in Deutschland zum DRM freien Download an. Dabei bietet amazon als erster online Musikdienst einen echten Preisvorteil an für die digital gekaufte Musik gegenüber der Physischen Musik an. Der günstigste Song kostet 77 Cent, die Top 2000 Alben werden für 4,89 angeboten. Mit diesen Preisen ist amazon der Aldi unter den deutschen Download Diensten.

Der Kaufprozess selbst bietet vor allem für Alben noch deutliches Verbesserungspotential. Zwar können die bei amazon gekauften Songs grundsätzlich auf allen Plattformen abgespielt werden – das Herunterladen von Alben funktioniert aber nur mit dem eigenen amazon mp3 Downloader. Ein Problem, wenn der Browser diesen nicht erkennt und im Bestellprozess immer wieder darauf drängt sich trotz des geöffneten Programms sich doch den amazon mp3 downloader herunterzuladen und zu installieren. Der Button zur Aktivierung im Browser ist zu klein und zu leicht zu übersehen.

In der Preisgestaltung zeigt sich amazon flexibel und hat sicherlich im Preis oft die Nase vorn. Wie es amazon schon bei den Technik Preisen gezeigt hat werden die Preise sicherlich das ein oder andere mal geändert. Nachdem jetzt das einfach zu merkende Preismodell von itunes aufgehoben ist, könnte die Zeit für eine Preissuchmaschine nur für Online Musik sein.

Fazit:

amazon hat derzeit im sowhl im Preis als auch in der Download Geschwindigkeit die Nase vorn. itunes besticht dagegen weiter mit der sehr einfachen Bedienbarkeit und Verzahnung von Shop, Mediaplayer und dem iPod.

Direkt aus dem Video heraus einkaufen

Der Hamburger Videodienst Cavi.TV will Video Shopping zum Durchbruch verhelfen. So sollen Kunden in Zukunft mit der integrierten Cavi.TV Lösung direkt aus Videos heraus einkaufen können. Die ersten Beispiele gibt es jetzt bei MyVideo zu sehen, wo aus Musikvideos heraus Fanartikel zu einem Warenkorb zusammen gestellt werden. Der eigentliche Bestellprozess findet dann noch in externen Shop von Cavi statt.

Darauf, auch den Bestellprozess direkt im Video abzubilden hat Cavi.tv bisher bewusst verzichtet:

“Wir können bereits heute den Checkout ins Video integrieren, machen das aber wegen des Vertrauens der Kunden noch nicht.“

Meiner Meinung macht das hochgradig Sinn. Ich kann mir kaum vorstellen, dass heute ein User eine Daten inkl. Kreditkarte oder auch nur den Benutzername und des Passwort in einem Video Widget eingibt, wenn er nicht sicher sein kann wohin die Daten gehen. Gerade im Bereich der Kundendaten und des Seitenübergreifenden Einkaufens stehen die bei ebay und beim Internet Banking gemachten Phising Erfahrungen der Verbraucher entgegen.

Gerade und trotz des Vertrauens in Seiten wie MyVideo – hier kann dennoch immer jeder User beliebige Videos einstellen und auf verschiedenen Seiten einbinden. Ob dann hinter dem Shopping Angebot wirklich der angenommene Anbieter steht schwer herauszubekommen. Nicht umsonst muss man sich auch bei amazon für den Bestellprozess jedes mal beim Gang zu Kasse wieder erneut einloggen.

Was vorstellbar ist, ist eine Kombination aus Widget, Bestellung und einer Reichweiten starke Seite. Wer sich bereits bei MyVideo, Facebook & Co angemeldet hat könnte diese Daten noch um Kreditkarte anreichern und dann direkt über diese Plattformen aus den Widgets heraus einkaufen – ob es nun ein Video oder andere Applikation ist – heraus dezentral zu bestellen. Abgerechnet wird dann über die Seite, was es für den Kunden einfacher macht das Vertrauen aufzubauen.

Wie sich auch in Zukunft das in Video shoppig durchsetzt: Für den Kunden muss es klar sein, um welchen Anbieter es sich handelt, bei dem ich dann bestelle. Wenn Cavi.tv beides sein möchte – Lösungsanbieter und Shop so muss es den Hamburgern gelingen auf zwei Seiten vertrauen bei den Kunden aufzubauen.

Empfehlungen bei mymuesli

mymuelsi empfehlungenMyMuesli integriert jetzt auch Müsli Empfehlungen in den Müsli Mix Prozess. Empfehlungen sind sicherlich der richtige Weg den Kunden im Dschungel von 566 Billiarden Müslis einen Roten Faden mit an die Hand zu geben.
Im ersten Moment dachte ich sogar daran, dass MyMüsli auch noch Saisonale Unterschiede mit in die Empfehlungen aufnimmt. Aber dass zu Weihnachten wahrscheinlich wieder Apfle-Zimt-Crunchy empfohlen wird mag an der Weihnachtsmischung liegen – die es eben nur zu Weihnachten gibt.

amazon in der aktuellen Brand Eins

In der Juni Ausgabe von Brand Eins steht ein Lesenswerter Artikel über amazon. Deren Politik der ruhigen Hand und die Fähigkeit Geschäftsmodelle auch über einen längeren Zeitraum aufzubauen. Eine Fähigkeit die sicher nicht jede “New Economy” Firma besitzt.

amazon Bücher Brand eins

Wer die 7,60 € jetzt nicht ausgeben möchte, ab Juli ist der Artikel über amazon auch im kostenlosen Brand Eins Archiv.

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